Das Active Directory liegt brach, die Mitarbeiter können nicht mehr richtig arbeiten, aber die Service-Hotline reagiert trotz Anfragen nicht. Ein Szenario, welches leider wegen mangelnder Abstimmung zwischen Dienstleister und Kunden öfters vorkommt und finanzielle Einbußen bedeuten kann. Die LIS hat ihre Supportverträge klar und einheitlich gestaltet. Der wichtigste Bestandteil eines solchen Vertrages sind sogenannte SLAs (Service Level Agreements). In ihnen wird festgehalten zu welchen Servicezeiten eingehende Tickets von den Mitarbeitern der LIS bearbeitet werden. Auch die Art der Leistungserbringung wird darin geregelt. Außerdem werden alle Störungen (Einschränkungen des IT-Betriebs) priorisiert. Jede der drei Priorisierungen (hoch, mittel, niedrig) legt eine bestimme Reaktionszeit fest. Bei einem Ausfall des zentralen Servers sollte schneller eine Reaktion erfolgen, als wenn einer der Drucker im Netz nicht mehr ansprechbar ist.